Wird mal wieder Zeit dass ich mich melde, war diese Woche irgendwie zu faul um neue Einträgt zu posten. Und weil ich nicht alles zum dritten mal posten will gibts hier einfach die Einträge von Hannah und Fry zum nachlesen:
Und Christin ist am Mittwoch gut hier unten gelandet. Gestern haben wir dann nen Habour Cruise gemacht, dazu gibts bald mehr. Heute waren wir nochmal im Dress Smart Outlet shoppen.
Dank Trafficlimit is es nicht unbedingt klug hier ständig n Webradio laufen zu lassen. Und weil die eigene Musiksammlung mit der Zeit auch langweilig wird bin ich heute mal losgezogen und hab mir für 10 NZ$ n kleines Radio gekauft.
Zuerstmal fällt einem dann auf dass hier in Auckland anscheinend so gut wie alle Frequenzen schon vergeben sind; man empfängt einfach immer irgendwas. Und dabei wird auch so ziemlich jeder Geschmack abgedeckt, von Klassik über Chat-Radios bis zu verschiedenen aktuellen Musikrichtungen.
Nach einigem hin und her hab ich dann jetzt meinen Favoriten gefunden: ZM
Der beste Musikmix den ich bis jetzt auf nem Radio gehört hab, da können sich die ganzen Sender in Deutschland echt mal ne Scheibe von Abschneiden. Dabei wird der Musikgenuss nur selten und ganz kurz von nem Moderator unterbrochen. Und Werbung scheint es gar nicht zu geben. Werbung is auch eher kurz und selten, ich glaub am WE sogar gar nix. Denke mal die Station werde ich zuhause auch immer mal wieder hören. Dann zum Glück ohne Trafficlimit…
Am Freitag sind wir mal wieder raus aus der City und nach Rangitoto Island, einer Insel die durch einen Vulkanausbruch entstanden ist. Das Ding liegt zwar nur wenige Kilometer entfernt, trotzdem ist es eine total andere Welt.
Erstmal waren auf der Fähre keine zehn Leute, die sich dann auch recht schnell auf der Insel verteilt hatten. Auf unserem ca. 4 km langen Weg zum Krater haben wir also (fast) keinen Menschen getroffen.
Die Wege unterscheiden sich auch von denen in Auckland, die bestehen nämlich einfach nur aus Trampelpfaden durch den Dschungel.
Lärm gibt es bis auf das Rauschen des Windes auch keinen, nicht mal Vogelgetzwitscher. Nur ab und zu haben wir mal nen Vogel gesehen, dann konnte man aber echt nahe an sie ran (die scheinen irgendwie keine Angst vor Menschen gehabt zu haben). Aber außer ab und zu nem Vogel und unmengen Pflanzen scheints da echt nichts zu geben, wir haben nichtmal nen Käfer oder Insekten entdeckt.
Auf unserem Weg nach oben haben wir dann noch nen kurzen Abstecher in ne kleine Höhle gemacht, war recht interessant ohne ordentliche Taschenlampe
Nach langem Fußmarsch sind wir dann endlich auf dem Krater angekommen. Top Aussicht von da oben. Hab da auch direkt mal die Stitch-Funktion meiner Kamera ausprobiert, is ein ganz nettes Panorama dabei herausgekommen.
Klingt zwar so als obs da nur Krieg gibt, aber nur eines von drei Stockwerken ist diesem Thema gewidmet.
Das Erdgeschoss behandelt mehr das zivile Leben in Neuseeland, und zwar vor allem das der Maori. Im zweiten Stock gehts dann eher um die Natur Neuseelands, also z.B. die Vulkane oder die Dinosaurier die hier gelebt haben. Im dritten Stock gehts dann tatsächlich um die Konflikte, in die Neuseeland bis jetzt so verwickelt war.
Das Museum präsentiert seine Ausstellungsstücke zum Teil recht interessant, im zweiten Stock gibts z.B. auch immer wieder lebende Tiere (hauptsächlich Insekten) zu sehen. Somit isses net nur ein Durchrennen und alles mal schnell anschauen, man bleibt schon auch mal stehen.
Nur ein Problem gab es: Mein Kameraakku war nach dem ersten Bild leer und ich hab meinen Ersatzakku zuhause liegenlassen. Deshalb nur ein Bild:
Am Sonntag hat uns unsere Mitbewohnerin Maria vorgeschlagen mal in der Chocolate Boutique in der Parnell Rd vorbeizuschauen. Und weil Bilder mehr sagen als tausend Worte:
Dieses Wochenende war jetzt endlich der sagenumwobene Noho Marae.
Los gings Freitag abend. Jeder Gast sollte eine typische Speise aus seiner Heimat mitbringen. Wir wollten eigentlich nen Kartoffelsalat machen, haben aber dann festgestellt dass die Kartoffeln doch um einiges zu weich dafür waren. Deshalb gabs dann eben Kartoffelpuffer. Weil die Dinger einige Zeit gebraucht haben bis wir sie ordentlich hinbekommen haben kamen wir dann auch ne halbe Stunde zu spät.
Nach ein paar erklärenden Worten zur Maori-Kultur gabs dann auch schon ziemlich bald Essen. Und das wars dann für den ersten Tag.
Samstag gings dann morgens mit Frühstück los. Anschließend lernten wir das Stick-Game und ein paar Maori-Lieder (die aber entweder von Sister Act & Co gecovert waren oder andersrum).
Dann gabs Mittagessen und danach durften die Mädels durften sich ihren eigenen Poi basteln und einen Tanz dazu lernen während wir Jungs im Haka trainiert wurden. Unsere Coaches fanden dabei die perfekte Balance zwischen Fun und Drill.
Am Abend durften wir dann alles aufführen was wir gelernt hatten - inklusive nem Oben-Ohne-Haka, so wie es sich halt gehört. Fotos hab ich leider noch keine davon, werde ich noch nachreichen.
Und danach gabs nochmal essen und das wars dann.
Alles in allem ein sehr gelungenes Event, vielen Dank an alle die teilgenommen haben, und insbesondere an alle Organisatoren und Helfer!